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Der Kongress Mozart & Science

Der interdisziplinäre Dialog der Wissenschaften und der Künste, soweit heute schon in Bereichen der Biologie, Medizin, Physik, Mathematik, Musik, Pädagogik, Psychologie und Psychotherapie mit Musikwirkung befasst, muss zweifellos zu einem vollständigeren und zu einem komplexeren Bild der Wirkung von Musik führen. Die Absicht ist, die regulative, tiefgehende Wirkung der Musik in der Entwicklung des Menschen besser zu verstehen und sie künftig für seine Entwicklung bewusst und verantwortlich einzusetzen.
Hier kann die Chronobiologie zwischen Neurobiologie und Psychologie einen Beitrag leisten, um den heutigen Wissensstand zu erweitern.
Dies verweist auf neue, zukunftsweisende Dimensionen der Musikkultur. Diese können für die Erziehung wie für die Medizin, damit für das soziale Leben wie für die Gesundheit der Menschen positive Auswirkungen haben.
 
In Österreich hat schon in den siebziger Jahren der Dirigent Herbert von Karajan die Gehirnwellenforschung beim Musizieren und Musikhören unterstützt. Heute diskutieren viele Forschungsgruppen weltweit diese Effekte.
 
Das Land Niederösterreich stiftet im Mozartjahr 2006 durch den Kongress Mozart&Science einen zentralen Beitrag zum heutigen Wissensstand um die Musikwirkung. Von der Lernforschung bis zur Therapie, vom "Mozarteffekt‘" bis zur Musikmedizin, von der Kunst bis zur Wissenschaft werden Brücken geschlagen.
 
Dies wird auch zu einer neuen Einschätzung der Musik als Kunst führen, die Konsequenzen für Kreation und Gebrauch hat.
 
Mozart&Science - Programmheft
Mozart&Science 2006 - Programmheft
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