Arnab B. Chowdhury

Arnab B. Chowdhury ist ein professioneller Komponist und Musiker, der der dritten Generation einer indischen Familie von klassischen Musikern entstammt. Er ist der Gründer von Ninad, einem Unternehmen, das Musikkompositionen für therapeutische Zwecke anbietet. Chowdhury konnte mit seinen Kompositionen im Theater sowie in der Medien- und Filmbranche mit dem Schwerpunkt auf Sozial-, Umwelt- und Gesundheitsbelange, die einen Bewusstseinswandel hervorrufen, Erfolge verzeichnen. Er und sein Team arbeiten mit Musikern aus unterschiedlichsten Kulturen, Stilrichtungen und Ländern zusammen. In seinen musikalischen Werken vereint er Ragas mit Harmonie, Orchestrierung, elektronischen Klängen und Elementen aus der Natur. Er arbeitet mit Therapeuten und Medizinern zusammen, um Musik mit Heilkraft zu komponieren. Chowdhury ist Entwickler des Musiktherapieprogramms „Know Your Rhythm“. Dieses Programm findet Anklang bei sonderpädagogischen Einrichtungen, Heilpädagogen, Schullehrern, Hochschuldozenten, Therapeuten, politischen Entscheidungsträgern und Medizinern in Krankenhäusern. Chowdhury ist Musiker und spielt Tabla sowie Klavier. Vor Ninad war er als Komponist für Computermusik in der „Music, Mind and Machine Group“ des MIT Media Laboratory tätig, wo er Musikwahrnehmung erforschte.

Dr. Anke Coomans, LUCA School of Arts / University Psychiatric Center KU Leuven

Anke Coomans erwarb ihren Masterabschluss im Jahr 2002 an der LUCA School of Arts in Leuven, Belgien. 2016 promovierte sie in Musiktherapie an der Universität Aalborg in Dänemark. Sie ist am Universitätspsychiatriezentrum der KU Leuven tätig, wo sie sich auf klinische Musiktherapie bei Patienten mit schwerer Demenz spezialisiert hat. Zusätzlich zu ihrer klinischen Tätigkeit arbeitet Coomans als Dozentin für das Masterprogramm für Musiktherapie am Departement Lemmensinstituut der LUCA School of Arts in Leuven, Belgien, sowie für das Bachelorprogramm für Kunsttherapie an der Zuyd Hogeschool in Heerlen, Niederlande.

Prof. Dr. Ian Cross, Faculty of Music at the University of Cambridge

Ian Cross lehrt an der Fakultät für Musik an der Universität in Cambridge, wo er Professor und Direktor im Zentrum für Music und Forschung ist, und eine Gruppe von Studenten und promovierten Forschern leitet, Musik zu erfahren und seine Materialien und Effekte in weitem Umfang und wissenschaftlichen Perspektiven kennen zu lernen. Seine früheren Forschungsarbeiten halfen, die Thematik der Musikwahrnehmung voran zu bringen. Er hat seitdem in verschiedenen Feldern von Musik und Forschung publiziert, von Psychoakustik von Violinen bis hin zu den evolutionären Wurzeln von Musikalität. Seine momentane Forschung konzentriert sich auf zwei Ströme: Das Untersuchen von Beziehungen von Sprache und Musik als interaktives Medium und das Engagement bei musischen Gruppenaktivitäten von Kindern und ihre Fähigkeit zu Empathie. Er ist ein Alumnus des Wolfson College, Cambridge und auch Gitarrist.

Mona Dür, PhD, MSc, IMC FH Krems

Mona Dür, PhD, MSc ist Ergotherapeutin und seit 2014 Professorin und Forscherin an der IMC Fachhochschule Krems, und seit seiner Eröffnung Senior Researcherin am Josef Ressel Zentrum zur Grundlegung einer personalisierten Musiktherapie. Zusätzlich leitet Mona Dür an der IMC Fachhochschule Krems und an der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde der Medizinischen Universität Wien Multizentrische Studien zur Betätigungsbalance, eine Zufriedenheit, die entsteht, wenn die Mischung seiner Tätigkeiten, wie zum Beispiel jener Tätigkeiten die man selbst möchte, und jenen die man zu tun hat, als positiv erlebt. Mona Dür interessiert und engagiert sich national und international vor allem für die Berücksichtigung der Perspektiven und Bedürfnisse von PatientInnen und deren Angehörigen in der transdisziplinären Gesundheitsversorgung, mit Schwerpunkt in der Outcomes- und Versorgungsforschung bzw. der Ergotherapie- und Handlungswissenschaften.

Prof. Dr. Jaakko Erkkilä, PhD, University of Jyväskylä

Dr. Jaakko Erkkilä ist Professor für Musiktherapie an der Universität Jyväskylä in Finnland. Er leitet zwei Masterprogramme für Musiktherapie und zwei Ausbildungsprogramme für klinische Musiktherapie. Zurzeit liegt der Schwerpunkt seiner Forschung auf improvisatorischer Musiktherapie. Zu diesem Thema leitet er außerdem ein Programm der Akademie von Finnland.

Prof. Dr. Jörg Fachner, Anglia Ruskin University Cambridge

Dr. Jörg Fachner ist seit 2013 Professor im Bereich der Musik, Gesundheit und Gehirnforschung an der Anglia Ruskin Universität in Cambridge, England. Vermittlung und Translation interdisziplinärer Forschungsaspekte zwischen den Medizin-, Human- und Musikwissenschaften ist sein Spezialgebiet. Seit über 20 Jahren arbeitetet er im Bereich der Musiktherapie und Gehirnforschung, war und ist an EU Forschungsprojekten beteiligt und in internationalen MT Gremien und Beiräten. Sein wissenschaftliches Interesse gilt der Musiktherapie, Improvisation und Gehirnprozessen, der psychiatrischen und der Neuro-rehabilitation, Abhängigkeitserkrankungen, veränderten Bewusstseinszuständen und Zeitwahrnehmung. Seine wissenschaftlichen Veröffentlichungen dazu umfassen mehr als 100 Publikationen in peer-review Zeitschriften und Büchern. Neuere Projekte, Kollaborationen und Publikationen fokussieren auf Biomarker, Neurodynamik, situierte Kognition und kairologische Perspektiven des Musiktherapieprozesses und seiner Wirksamkeit.

Dr. Katrien Foubert, PhD, Leuven, Belgium

Katrien Foubert erwarb ihren Master of Music (Violine) am Königlichen Konservatorium Brüssel. An der der LUCA School of Arts, Verband KU Leuven in Belgien, spezialisierte sie sich auf Musiktherapie und erwarb einen Masterabschluss. Im Anschluss an ihr Studium wurde sie vom Universitätspsychiatriezentrum der KU Leuven in Kortenberg als Musiktherapeutin für die Arbeit mit Patienten mit einer Persönlichkeitsstörung beauftragt. 2012 begann sie, als Lehrbeauftragte für die Bachelor- und Masterprogramme für Musiktherapie an der LUCA School of Arts in Belgien zu arbeiten. Im Rahmen ihrer Promotion untersucht sie die gemeinsame musikalische Improvisation durch Musiktherapie bei Patienten mit Borderline-Persönlichkeitsstörung. Foubert erforscht insbesondere die Mechanismen der zwischenmenschlichen Synchronisation und Abstimmung mit besonderem Schwerpunkt auf dem Zusammenhang von zwischenmenschlichem Verhalten und musikalischer Interaktion. Für ihre Arbeit erhielt Katrien Foubert Forschungsstipendien von Vocatio sowie von OPaK für die Forschung im Bereich der Kunst. Als Violinistin ist sie Mitglied des professionellen Kammermusikensembles Odysseia. 2016 verknüpfte sie mit dem Projekt „Between Improvisation and Composition“ ihre wissenschaftliche Arbeit mit der Arbeit als schaffende Künstlerin. Höhepunkt dieses Projekts waren ein wissenschaftlicher Konzertauftritt und eine CD-Aufnahme.

MMag. Monika Geretsegger, PhD, Grieg Academy Music therapy Research Centre, University of Bergen

Mag. art. Mag. phil. Mag. rer. nat. Monika Geretsegger, PhD; Musiktherapeutin, Klinische und Gesundheitspsychologin, lebt in Wien. Seit 2014 als Forscherin tätig bei The Grieg Academy Music Therapy Research Centre, Uni Research Health, Bergen/Norwegen – Forschungsschwerpunkte bilden Wirksamkeit und Anwendbarkeit von Musiktherapie bei Entwicklungsstörungen und im Bereich Psychiatrie. Arbeitet seit über 10 Jahren als Musiktherapeutin, spezialisiert auf Psychiatrie (stationäre Behandlung von Erwachsenen am Landesklinikum Hollabrunn, Niederösterreich) und Autismus-Spektrum (in freier Praxis mit Kindern und Jugendlichen in Wien). 2010-2015 PhD-Studium in Musiktherapie an der Universität Aalborg, Dänemark. Diplomstudien in Musiktherapie (Universität für Musik und darstellende Kunst Wien), Linguistik und Psychologie (Universitäten Salzburg und Wien) sowie ein Ergänzungsstudium zu Interdisziplinärer Kommunikation (IFF, Wien). Seit 2008 Vorstandsmitglied des Österreichischen Berufsverbandes der MusiktherapeutInnen (ÖBM), von 2010 bis 2016 als Vorsitzende. Mitglied des dreiköpfigen Organisationskomitees für die 10th European Music Therapy Conference “A Symphony of Dialogues” im Juli 2016 in Wien. Seit 2005 Vortragstätigkeit zu klinischen, wissenschaftlichen und berufspolitischen Themen auf Kongressen und an Universitäten in neun europäischen Ländern sowie in Australien, Südkorea und den USA.

Dr. Satinder Gill, University of Cambridge

Satinder Gill ist ein Forschungsmitglied des CMS (Centre for Music and Science) an der Faculty of Music der University of Cambridge. Sie promovierte 1995 in experimenteller Psychologie an der University of Cambridge. Nach ihrer Doktorarbeit war sie bei NTT Basic Research Laboratories in Japan, am CKIR (Centre for Knowledge and Innovation Research) in Helsinki, Finnland, sowie an der Stanford University in den USA tätig. Außerdem absolvierte sie ein Senior Research Fellowship an der Middlesex University in London und hatte eine Position als Gastprofessorin an der University of Cambridge inne, bevor sie ihre derzeitige Stelle am CMS antrat. Sie untersucht die Prozesse, die dem Wissenstransfer bei menschlicher Interaktion zugrunde liegen, sowie den Dialog als Improvisation, Kultur und Kommunikation, die Dynamik technologiegestützter Interaktion sowie die Ethik und Ästhetik von Interaktion. In Zusammenarbeit mit Springer erschien kürzlich ihr Buch Tacit Engagement: Beyond Interaction (2015). Außerdem war sie Mitherausgeberin von AI & Society: Journal of Knowledge, Culture, and Communication.

Prof. Dr. Christian Gold, Grieg Academy Music therapy Research Centre, University of Bergen

Christian Gold, Ph.D., ist Forschungsleiter am GAMUT (The Grieg Academy Music Therapy Research Centre) im Bereich Uni Research Health in Bergen, Norwegen. Er ist außerdem Lehrbeauftragter der Universität Bergen sowie der Universität Aalborg in Dänemark. Darüber hinaus ist er Herausgeber des Nordic Journal of Music Therapy und Mitherausgeber der Cochrane Developmental, Psychosocial and Learning Problems Group. Er erwarb seinen Abschluss in Musiktherapie 1996 an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und promovierte 2003 an der Universität Aalborg. Sein Forschungsprogramm schuf die Grundlage für den Nachweis der Wirksamkeit von Musiktherapie in Bezug auf geistige Gesundheit. Er leitete verschiedene randomisierte, kontrollierte Studien zum Thema Musiktherapie, einschließlich multizentrischer Studien in den Fachbereichen Depression, Autismus, Demenz, schwerwiegende psychische Erkrankungen und Straftäter. Er schrieb systematische Überprüfungen und Metaanalysen der Musiktherapie im Bereich psychischer Gesundheit. Darüber hinaus veröffentlichte er Arbeiten zur Forschung im Bereich Prozess- und Ergebnisqualität und Berichte über Forschungsmethoden. Seine Werke wurden mehr als 3.800 Mal zitiert und er besitzt einen h-Index von 27.

Prof. Dr. Thomas Hillecke, SRH University Heidelberg

Prof. Dr. Thomas Hillecke ist Prodekan der Fakultät für Therapiewissenschaften an der SRH Hochschule Heidelberg und leitet die Masterstudiengänge Musiktherapie sowie Tanz- und Bewegungstherapie. Außerdem ist er Visiting Professor an der IMC Hochschule in Krems. Er ist Diplompsychologe und Psychologischer Psychotherapeut. Seine Forschungsschwerpunkte sind u.a. Musiktherapieforschung, Schmerzforschung und Forschungsmethodologie.

Gabriela Hütter

geboren in Graz 

Schauspielausbildung am Max-Reinhardt-Seminar der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

Kunsttherapieausbildung an der Wiener Schule für Kunsttherapie

Freischaffend als Schauspielerin und als Kunsttherapeutin in Wien, Krems und Bukarest

Förderungspreis zur Josef-Kainz-Medaille der Stadt Wien

Jun.-Prof. Dr. Jin Hyun Kim

Jin Hyun Kim, Ph.D., ist Juniorprofessorin für systematische Musikwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie war unter anderem Wissenschaftlerin am deutschen Exzellenzcluster „Languages of Emotion“ und Junior Fellow in den Bereichen Neuro- und Kognitionswissenschaften am Hanse-Wissenschaftskolleg. Derzeit ist sie Sprecherin der Study Group „Schlüsselthemen musikalischer Grundlagenforschung:“ Interdisziplinäre Musikforschung und Musikphilosophie heute“, das durch das Hanse-Wissenschaftskolleg gefördert wird, sowie Mitglied des Einstein-Zentrums „Chronoi“. Seit September 2016 leitet sie ein von der International Psychoanalytic University Berlin gefördertes, gemeinschaftliches Neurophänomenologie-Projekt zum Thema musikalischer Ausdruck von Empathie.

Dr. Clemens Maidhof, Anglia Ruskin University

Dr. Clemens Maidhof ist Postdoktorand am Cambridge Institut für Musiktherapiefoschung an der Anglia Ruskin Universität in Cambridge (UK). Davor arbeitete er an der Universität zu Köln, innerhalb des finnischen Exzellenzzentrums für interdisziplinäre Musikforschung in Helsinki/Jyväskylä in Finnland, und am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig. Clemens Maidhofs Forschungsinteressen liegen im Bereich der kognitiven Neurowissenschaft der Musik. Seine bisherigen Publikationen befassen sich mit den neuronalen Korrelaten der syntaktischen Sprach- und Musikverarbeitung und selektiven Aufmerksamkeitseffekten sowie mit der Fehlerverarbeitung während des Musizierens. Seine aktuellen Interessen sind die neuronalen Dynamiken bei musiktherapeutischen Improvisationen.

Dr. Orii McDermott, Aalborg University

Dr. Orii McDermott ist ein Senior Research Fellow der Division of Psychiatry and Applied Psychology der University of Nottingham in Großbritannien. Außerdem absolviert sie ihr Doktoratsstudium in Musiktherapie an der Universität Aalborg in Dänemark. Die vom britischen Health and Care Professions Council anerkannte Musiktherapeutin arbeitet weiterhin als Klinikerin für den Central and North West London NHS Foundation Trust. Sie ist Mitherausgeberin des Journal of Music Therapy.

Dr. Viktor Müller, Max-Planck-Institute: Center of Lifespan Psychology

Viktor Müller kann auf über 20 Jahre Erfahrung in den Bereichen Elektrophysiologie und Neurowissenschaften zurückblicken. Sein Schwerpunkt liegt auf der Untersuchung von Veränderungen der neuronalen und Verhaltensmechanismen sowie der zwischenmenschlichen Handlungskoordinierung. Er promovierte in Psychologie an der Universität Tübingen. Von 1993 bis 2000 war er als Wissenschaftler am Institut für Medizinische Psychologie und Verhaltensneurobiologie des Universitätsklinikums Tübingen tätig. Dort wurde ihm der Nordmark Neuropharmaka Award for Behavioral Research in Parkinson's Disease verliehen. Von 2000 bis 2002 arbeitete er am Gemeinschaftsprojekt des MEG Zentrums und des Instituts für Physiologie der Universität Tübingen mit und untersuchte die Auswirkungen von Wassertrinken auf die Erregbarkeit der menschlichen Kortikalis mithilfe einer MED (Magnetoenzephalographie). Von 2002 bis 2004 untersuchte er im Fachbereich Psychologie der Universität des Saarlandes die unterschiedliche Lebensdauer der elektrokortikalen Aktivität mithilfe von elektroenzephalographischen Methoden (EEG). 2004 zog er nach Berlin und gründete das EEG-Labor des Forschungsbereichs Entwicklungspsychologie am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung. Derzeit ist er Leiter des EEG-Labors sowie Forschungsleiter des Projekts „Interactive Brains, Social Minds“ des Forschungsbereichs Entwicklungspsychologie. Sein Projektteam untersucht die Zwischenhirnsynchronisation (Inter-Brain Synchronization, IBS) während der zwischenmenschlichen Handlungskoordinierung. Die Schwerpunkte seiner Forschungsinteressen liegen derzeit auf der Psychologie der Lebensspanne und Elektrophysiologie, der nicht linearen Gehirndynamik, Synchronisationsphänomenen, dem graphentheoretischen Ansatz sowie neuronalen Netzwerken.

Giacomo Novembre, MSc, University College London

Giacomo Novembre ist als Neurowissenschaftler am University College London tätig. Er studierte Philosophie (B.A.) und Neurobiologie (M.Sc., Ph.D.) in Italien (Università Vita-Salute San Raffaele, Mailand), den Niederlanden (Donders Institute for Brain, Cognition and Behaviour, Nijmegen) und Deutschland (Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften, Leipzig). Er war als Postdoktorand und Lehrbeauftragter in Australien (MARCS Institute for Brain, Behaviour & Development, Sydney) und Großbritannien (UCL, London) tätig. In seiner Forschung nutzt er Musik zur Untersuchung neurokognitiver Mechanismen, die die Kopplung von Wahrnehmung und Handlung im menschlichen Gehirn unterstützen. Er erforscht dieses Thema im Rahmen sozialer Interaktionen wie der Nachahmung und der zwischenmenschlichen Koordination mithilfe von Neuroimaging-Methoden wie dem EEG und der Hirnstimulation (THS, tACS).

 Dr. Helen Odell-Miller (OBE) ist Professorin für Musiktherapie und Direktorin des Music Therapy Research Centre der Anglia Ruskin University in Cambridge. Ihre Forschung und klinische Arbeit trugen über 40 Jahre hinweg zur Etablierung der Musiktherapie als anerkannten Berufszweig und insbesondere zur Innovation von Ansätzen in Bezug auf psychische Gesundheit und Demenz bei Erwachsenen bei. Odell-Miller hat viel veröffentlicht und unzählige Vorlesungen gehalten. Sie war Hauptrednerin bei vielen nationalen und internationalen Konferenzen in Europa, Australien und den USA. Sie stand dem britischen Parlament und der Regierung in Bezug auf Musiktherapie beratend zur Seite. Sie ist Mitherausgeberin bzw. Autorin der Bücher Supervision of Music Therapy (Jessica Kingsley, 2009), Forensic Music Therapy (Routledge, 2013) und Collaboration and Assistance in Music Therapy (2016). Sie hat viele Artikel in nationalen und internationalen Peer-Review-Zeitschriften veröffentlicht und viele Buchkapitel geschrieben.

Die gebürtige Innsbruckerin absolvierte nach der Ausbildung zu biomedizinischen Analytikerin das Studium der Mikrobiologie sowie der medizinischen Wissenschaft. Ihre Forschungstätigkeit führte sie unter anderem 2009 an das Institut Pasteur nach Paris und ihre Forschung und Vortragstätigkeit wurde mehrfach ausgezeichnet. 2011 habilitierte sie sich an der Medizinischen Universität Innsbruck im Fach Hygiene und Medizinischen Mikrobiologie. Seit 2011 ist Susanne Perkhofer wissenschaftliche Leiterin der fhg – Zentrum für Gesundheitsberufe Tirol GmbH und seit 2012 stellvertretenden Leiterin des Kollegiums der fhg. Sie ist Mitglied in zahlreichen nationalen und internationalen wissenschaftlichen Gremien und als Gutachterin für internationale Fachzeitschriften tätig. Ihre rege und gut vernetzte Forschungstätigkeit schlägt sich in zahlreichen Publikationen in nationalen und internationalen Fachzeitschriften, Vorträgen und Vorsitzen bei Kongressen sowie der Drittmitteleinwerbung nieder.

Professor Dr. Eric Pfeifer ist Musiktherapeut, Lehrer und Pädagoge, praktizierender Psychotherapeut (systemische Therapie und Logotherapie), preisgekrönter Komponist, Musiker und Forscher und Professor für Ästhetik und Kommunikation. Sein Schwerpunkt liegt bei Musik an der katholischen Universität der angewandten Wissenschaften in Freiburg, Deutschland. Website: www.eric-pfeifer.de; Mail: Professor Dr. Eric Pfeifer ist Musiktherapeut, Lehrer und Pädagoge, praktizierender Psychotherapeut (systemische Therapie und Logotherapie), preisgekrönter Komponist, Musiker und Forscher und Professor für Ästhetik und Kommunikation. Sein Schwerpunkt liegt bei Musik an der katholischen Universität der angewandten Wissenschaften in Freiburg, Deutschland. 

Dr. Paolo Pizziolo, Anglia Ruskin University

Paolo Pizziolo ist Kontrabassspieler und Musiktherapeut, hat einen Abschluss in Musiktherapie (University of Bristol), M.A. (University of the West of England, Bristol) und promoviert seit September 2015 in Musiktherapie an der Anglia Ruskin University in Cambridge, Großbritannien. Seit 2002 arbeitet er in Florenz, Italien, mit Demenzpatienten (Servizio Sanitario Nazionale, Betreuungseinrichtung Civette in Florenz, Italien) sowie mit psychisch kranken und essgestörten Patienten.

Prof. Dr. K.R. Sethuraman, Sri Balaji Vidyapeeth University, Pondicherry

Seit April 2013 ist Professor K.R. Sethuraman Vice Chancellor der Sri Balaji Vidyapeeth (www.sbvu.ac.in), einer anerkannten Universität für Gesundheitswissenschaften in Puducherry, Indien. Von 2006 bis 2013 war er als Dean of Medicine und Deputy VC am Asian Institute of Medicine, Science & Technology in Malaysia tätig. Zuvor war er seit 1981 Mitglied der medizinischen Fakultät des Jawaharlal Institute of Postgraduate Medical Education and Research (www.jipmer.edu.in), welches er 2006 als Director-Professor & Head of Medicine verließ. Von 1996 bis 2006 leitete er außerdem das Department of Medical Education & National Teacher Training Centre. Er ist Sachverständiger einer Regierungskommission für medizinische Ausbildung in Malaysia und ein Ausbildungsberater für von der Weltbank geförderte Projekte zur Verbesserung des Gesundheitssystems in Indien (Andhra Pradesh, Karnataka und Orissa). Er war ein vorübergehender Berater der WHO für das „HRH Meet“ (2004) in Kapstadt, Südafrika, das „Psycho-social Issues Meet“ (2005) in Bangkok, Thailand, und für die „First South Asian Conference on PG Medical Education“ (2005) in Colombo, Sri Lanka. Er hat 45 Peer-Review-Arbeiten sowie über 60 Arbeiten auf Einladung verfasst und über 100 Präsentationen für verschiedene Konferenzen/Workshops in Indien, Malaysia, Südafrika, Sri Lanka und Thailand abgehalten. Er hat 9 Bücher und das von der WHO geförderte Video „Push, Promote or Educate“ veröffentlicht. Seine derzeitigen Interessen umfassen Salutogenese und optimale Heilungsbedingungen.

Dr. Neta Spiro, Nordoff Robbins

Dr. Neta Spiro ist Forschungsleiterin bei Nordoff Robbins und unterrichtet an der Faculty of Music der University of Cambridge. Sie kann auf Erfahrung in den Bereichen Musik und kognitive Wissenschaften zurückblicken. Im Rahmen früherer Forschungsarbeiten untersuchte sie die Beziehungen zwischen Musiktheorie, -therapie, -aufführung und -wahrnehmung. Tätigkeiten: Forschungsteam, Nordoff Robbins Faculty of Music, University of Cambridge

Univ. Prof. Dr. Tanja Stamm, Medical University Vienna

Tanja Stamm ist Professorin für Outcomes Research an der Medizinischen Universität Wien. Zu den Interessengebieten von Stamm zählen sog. patientenberichteten Endpunkte (patient-reported outcomes, PRO), d. h. Ergebnismessgrößen im Gesundheitsbereich, sowie die WHO-Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit in Bezug auf Rheumatologie, Rehabilitation und andere chronische Erkrankungen. Nach dem Ende ihres Studiums der Ergotherapie und ihrer Ausbildung in Wien absolvierte sie ein Aufbaustudium in Business and Management und promovierte im Bereich der patientenberichteten Endpunkte. Sie hat über 120 wissenschaftliche Arbeiten veröffentlicht. Darüber hinaus war Stamm Projektleiterin der Studie „Gender, Occupational balance and Immunology (GOBI)“ im Zeitraum von 2008 bis 2013 sowie Leiterin einiger weiterer Studien bezüglich der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit. Seit Juni 2016 ist Stamm Vice President Elect for Health Professionals in Rheumatology der European League Against Rheumatism (EULAR).

Dr. Sumathy Sundar, Sri Balaji Vidyapeeth University, Pondicherry

Dr. Sumathy Sundar ist eine Klinikerin, Pädagogin und Forscherin im Bereich der Musiktherapie. Sie ist die Direktorin der Chennai School of Music Therapy in Chennai, Indien. Außerdem leitet sie das Mahatma Gandhi Medical College und Research Institut. Dabei handelt es sich um ein Zentrum für Bildung und Forschung im Bereich der Musiktherapie in Pondicherry, Indien.